| Korsika Mai 1999 |
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| Geschrieben von: Thomas |
| Dienstag, den 03. Februar 2009 um 22:08 Uhr |
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Korsika - Mai 1999 Als wir 1993 das erste Mal mit dem Motorrad nach Korsika fuhren waren wir von der Vielzahl der Möglichkeiten, die diese Insel bietet begeistert. Wir haben auf der Insel in knapp 4 Wochen so um die 2500 km zurückgelegt. Leider hatten wir den Photoapparat vergessen und so gibt es von dieser Zeit "nur" noch Erinnerungen aber keine Bilder. Es sollten einige Jahre ins Land ziehen bis wir ein zweites Mal auf die Insel kamen. Im Juni 1999 war es dann soweit. Für 7 Tage ging es auf die Insel. Die Fahrt nach Livorno wurde zu einem kleinen Abenteuer. Wenn sich jemand erinnert, zu der Zeit gab es im Alpengebiet riesige Überschwemmungen und diese bekamen wir bald zu spüren. Ab Ulm "NUR" Regen, dann war auch noch der St.Gotthard gesperrt und alles wurde auf unsere Route über den St.Bernadino umgeleitet. Was das bedeutet brauch' ich wohl nicht zu schildern - EWIGLANGE Blechkarawane in der Schweiz und die Unsicherheit, ob denn der St.Bernadino Tunnel offen ist. Nun ja, wir hatten Hilde`s Neffen Andreas überredet mitzukommen (Hatte erst seit 3 Monaten den Motorradführerschein), und so ging es erst gemächlich voran. Da wir dann doch ungeduldig wurden, ging es dann sozusagen mit dem Motorrad ab durch die Mitte. Am Anfang zögerlich doch dann immer flotter. (Andreas immer brav hinterher) Nach einer Weile, nachdem wir einige brav wartenden Motorradfahrer überholt hatten, fuhren dann mittlerweile 20-30 Motorräder hinter uns her. Das was mich eigentlich am meisten genervt hat waren die dussligen Autofahrer die versuchten uns nicht vorbeizulassen. Ich bin - wenn ich Auto fahre - eigentlich immer froh wenn die Motorräder vorbei sind. Sind eh schneller. Ach ja, meistens waren es D-Schilder die auf den Autos klebten die uns alle Mühe beim vorbeifahren bereiteten. Aber nichts desto trotz irgenwann hatten wir den Tunnel erreicht (immer noch bei Regen) und als wir dann "drüben" ankamen war es doch wirklich trocken, kein Dauerregen mehr, Wau Wahnsinn. Am nächstbesten Parkplatz machten wir Rast und dort kamen wir gleich mit einem Kaffee kochenden Motorradfahrer ins Gespräch. Es gab sofort Kaffee und - nein kein Kuchen - aber nach sage und schreibe 14 Stunden (für ca. 500km) gab es nun was Heißes. Nach einer halben Stunde machten wir uns dann gestärkt auf die Weiterfahrt. Die letzten 150km (mittlerweile 20 Stunden unterwegs) waren echt kein Zuckerschlecken. Die Augen wollten einfach nicht mehr so wie wir. Alle paar Kilometer ne Rast damit sich Hilde und Andreas abwechseln konnten - aber dann war Livorno erreicht und die Fähre fuhr um 8:00 Uhr morgens ab. Korsika war endlich erreicht. Wir fuhren dann auf schnellstem Weg zu dem Campingplatz, den wir noch von 1993 kannten. Er hatte sich nicht verändert - im positiven Sinn gemeint. Camping Calamar an der Ostküste ist ein einfacher aber sauberer und günstiger Platz mit sehr sehr liebenswerten Betreibern. Was uns nur verwunderte war, dass es im Juni noch massig Platz auf der Insel gab. Mittlerweile haben wir herrausgefunden, dass tatsächlich "nur" zu Pfingsten und dann Juli/August die Insel voll ist. Nun denn, sollte uns nur Recht sein. Wir sind dann "jeden" Tag mit dem Motorrad unterwegs gewesen und dazu ein paar Notizen und Bilder.............. "Unsere" Fähre Andreas beim Aufbau des Zeltes und meine Wenigkeit bei der "Kontrolle" (Das bleibst wirklich stehen???) Die erste Tour ging kreuz und quer durch die Castagniccia und das Bild zeigt einen unserer Pausenplätze Am zweiten Tag fuhren wir eine Tour ins Restonica Tal Auch am dritten Tag keine Tour-Pause. Heute stand die Tour "Rund um's Cap Corse" an. Vierter Tag - Col de Bavella Am fünften Tag - Bonifacio Am sechsten Tag; Col de Vergio -> Porto -> Calvi -> Prunete vom Col de Vergio "rüber" zur Ostküste und weiter über Porto zur Nordküste Den Weg von der Ostküste über den Col de Vergio,weiter nach Porto, die Küstenstraße rauf und dann zum Ausgangpunkt zurück sollte man nur unternehmen, wenn man viiiiel Zeit hat und ausgeschlafen ist. (es sind ca. 350 km, und das auf Korsikas Straßen.......)
Am 7. Tag mal Ausruhen - Campingplatz "Calamar" mit Rezeption und Blick aufs Meer Alles in allem war es eine wunderschöne Woche mit viiiiel Motorradfahren (weshalb wir ja gekommen sind) und wahnsinnig schönen Ausblicken. Nun, ob ich so etwas noch einmal machen würde - Ich glaube nicht. 800km Anfahrt, 1500km auf der Insel und noch mal 800km Rückfahrt in der kurzen Zeit. Oder doch - es war einfach zu schön!!!!!!!!!!!!
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| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 04. Februar 2009 um 11:48 Uhr |





































