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| Geschrieben von: Thomas |
| Dienstag, den 03. Februar 2009 um 22:03 Uhr |
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Korsika - August 1993 Dieses Jahr sollte unsere Motorradtour nach Korsika gehen. Überall war zu hören, dass man als Motorradfahrer auf "dieser" Insel gewesen sein muß ! OK, also los. Nachdem wir letztes Jahr auf Sardinien waren und dort nicht einmal einen Campingplatz angefahren hatten, mussten wir uns für Korsika umstellen. Dort ist es seit geraumer Zeit "verboten" wild zu campen - hauptsächlich wegen der immer wieder auftretenden Waldbrände - ging es also sozusagen von einem zum anderen Campingplatz. Leider hatten wir diesmal keinen Fotoapparat dabei und so gibt es hier "nur" einen Textbericht. Da wir mal wieder etwas zu spät in Nürnberg loskamen und uns in den Kopf gesetzt hatten über den Splügenpass zu fahren kam es natürlich dazu, dass wir erst des Nachts oben auf dem Pass ankamen. Und hier lag Schnee.... Mittlerweile hatten wir alles an Klamotten an was man so übereinander anziehen kann. In einem Dorf? irdenwo da droben, hatten wir "Glück" und es war noch ein Fest in Gange und wir konnten uns bei einem Glühwein aufwärmen. Dass wir uns ein Hotelzimmen nehmen können - nun darauf kamen wir irgenwie nicht. Aber es ging ja nun immer weiter "runter" und es wurde immer wärmer. Am Comer See angelangt wollten wir uns ein Schlafplätzchen suchen. Man glaubt es kaum, der See ist so gut wie eingzäunt! Also irgenwann rechts abgefahren und am Waldesrand gepennt. Am nächsten Tag ging es dann Richtung Mailand weiter. Als wir beinahe vorbei waren, sah ich Hilde nicht mehr im Rückspiegel. An Ihrer alten Yamaha war - wie sich dann herrausstellte - das vordere Antriebsritzel einfach (trotz Sicherungsscheibe) von der Welle gerutscht. Glück im Unglück - ca. 500 Meter von der Ausfahrt entfernt war eine "Schlosserei". Und hier glaubte ich meinen Augen nicht zu trauen. Ein Italiener nahm mich mit in eine ziemlich große Halle und wollte dort eine Ersatzmutter zum befestigen suchen. In der Halle waren bestimmt weit über 100 Motorräder, die drunter und drüber lagen. Fragt sich woher die kamen.......... Aber eine passendes Ersatzteil konnten wir nicht finden. Also entschied ich mich dazu dem Schweisser klar zu machen, dass er das Ritzel "einfach" anschweissen soll - gesagt getan. (Hielt dann auch noch gut 2 Jahre bis ich mich dazu entschloss das ganze ordendlich zu reparieren). Weiter ging es dann Richtung Genoa - um Mitternacht sollte dort die Mobylines ablegen. Nach langem Suchen fanden wir den Platz, wo die Fähre liegen sollte. Nur es war halt keine da. Wir haben dann erfahren, dass erst am nächsten Morgen 9:00 Uhr die nächste Abfahrt ist. Wir erfuhren, dass die Fähre, welche die Nacht fahren sollte im letzten Jahr (1992) untergegangen ist - na, Prost Mahlzeit. Aber wir sind am nächsten Tag gut auf Korsika angekommen. Die Insel selbst ist wirklich einmalig für Motorradfahrer, auch wenn ich mir vorgenommen hatte das nächste Mal mit einem Geländewagen mit Rammbock zu kommen, da die Korsen, glaub ich, der Meinung sind, dass Zweiradfahrer auf der Straße nichts zu suchen haben und deshalb wird Ihnen seeehr wenig Platz eingeräumt. Wir sind dann immer einen Campingplatz angefahren, von welchem wir mehrere Touren unternehmen konnten. So haben wir ca. 2500 km in 4 Wochen auf der Insel "Verfahren" und es hätte ruhig noch länger sein dürfen. Da wir ab 1999 öfter auf diese wunderschöne Insel kamen, soll es hier reichen und alles weitere zu Sehenswürdigkeiten UND BILDER gibt es dort . |
| Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 15. Februar 2009 um 23:33 Uhr |








